RETRO-DESIGN 3D

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RETRO-DESIGN 3D · MÖSSINGEN

Ersatzteile nachfertigen lassen.

Seltene oder nicht mehr lieferbare Ersatzteile für Oldtimer, andere Fahrzeuge und Maschinen: Wir prüfen die Nachfertigung nach Muster, Zeichnung oder CAD-Daten. Fehlen Konstruktionsunterlagen, kann Reverse Engineering eines vorhandenen Bauteils die Grundlage schaffen. Funktion, Stückzahl und Fertigungsweg klären wir für Ihr Projekt.

Nachfertigung besprechen ↗
Illustration am Beispiel des Ansaugkrümmers RD-018: links ein gealtertes, beschädigtes Muster, rechts das entsprechende Neuteil
Ansaugkrümmer RD-018 · Alt und neu als Illustration
Prozessillustration der Zylinderkopfentwicklung mit digitalen Modellen, Gussform und Bauteilansichten, ohne Maßangaben
Vom digitalen Modell zum Bauteil · Prozessillustration

Erfahrung aus der Porsche-4-Cam-Entwicklung.

Die Projektdokumentation vom September 2015 beschreibt die Rekonstruktion eines Carrera-Zylinderkopfs: Ein beschädigtes Aluminium-Original und dessen Scan bildeten die Grundlage für das CAD-Modell. Dabei wurden Ventilführungen, Ventilsitze, Nockenwellenlagerung sowie Ein- und Auslasskanäle als zusammengehörige Konstruktion erfasst.

Der dokumentierte Weg führt vom Modell über das Gussbauteil und die mechanische Bearbeitung zur Komplettierung mit Ventilführungen, Sitzen, Ventilen und Federn. Die Illustration veranschaulicht diese Entwicklung. Für Ihr Bauteil werden Fertigungsweg und Lieferzustand separat vereinbart; weitere Fahrzeug- und Maschinenanwendungen prüfen wir individuell.

Zu unseren Zylinderköpfen ↗

Porsche 356 Carrera: Motorteile und Ersatzteile ↗

ERSATZTEILE NACHFERTIGEN

Nachfertigung von Ersatzteilen: vom Muster zum Bauteil.

Ein Kundenfahrzeug wartet auf seine Restaurierung, ein Motor auf den Aufbau oder eine Maschine auf ihren Einsatz. Das fehlende Ersatzteil gibt es nicht mehr? Wir prüfen mit Ihnen, ob und wie eine Nachfertigung möglich und sinnvoll ist.

Mein Bauteil besprechen
Prozessillustration: gebrauchter Lagerbock und nachgefertigtes Ersatzteil nebeneinander auf einer Werkbank
Vom Muster zum Ersatzteil · Prozessillustration

VOM MUSTER ZUM BAUTEIL

Reverse Engineering: vom Muster zum Ersatzteil.

Reverse Engineering bedeutet, ein vorhandenes Bauteil als Grundlage für eine neue Konstruktion zu nutzen. Liegt eine Zeichnung oder CAD-Datei vor, prüfen wir diese zunächst. Bei einem Muster oder beschädigten Altteil klären wir, welche Geometrie erhalten ist und welche Angaben fehlen. Fotos helfen bei der ersten Einschätzung; für die Konstruktion können Vermessung, ein 3D-Scan oder weitere Unterlagen erforderlich sein.

Daraus entsteht ein digitales Konstruktionsmodell im CAD. Dabei betrachten wir die Form zusammen mit den Anschlussflächen und Gegenstücken. Verschleiß und Beschädigungen werden bei der Rekonstruktion berücksichtigt, damit sie nicht ungeprüft in das neue Bauteil übernommen werden.

Auf dieser Grundlage stimmen wir Werkstoff und Fertigungsweg ab. Je nach Bauteil kommen beispielsweise Guss und mechanische Bearbeitung infrage. Die benötigte Stückzahl und der Aufwand für Konstruktion, Werkzeuge und Bearbeitung bestimmen, welcher Weg für Ihr Projekt sinnvoll ist.

Bei komplexen Gussteilen können Formen oder Kerne im 3D-Druck entstehen. Das Metallbauteil wird anschließend gegossen und weiterbearbeitet. Welcher Fertigungsweg sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Bauteil ab.

Auf Ihr Bauteil abgestimmt

Zur Nachfertigung gehört auch die Prüfung: Wir vereinbaren mit Ihnen, welche Merkmale am fertigen Teil kontrolliert werden sollen. So werden Funktion, Fertigung und Prüfumfang von Anfang an gemeinsam geplant.

Muster beschädigt oder Unterlagen unvollständig?

Sie müssen die technische Lösung noch nicht kennen, um mit uns zu sprechen.

Mein Muster ist beschädigt. Kann ich trotzdem anfragen?

Ja. Zeigen Sie uns den Schaden und die erhaltenen Bereiche. Auch ein beschädigtes Teil kann eine wertvolle Grundlage sein. Ob zusätzliche Vergleichsteile oder Unterlagen nötig sind, klären wir bei der Prüfung.

Kann ich auch ein einzelnes Bauteil anfragen?

Sie können auch ein einzelnes Bauteil anfragen. Ob die Nachfertigung dafür sinnvoll ist, hängt insbesondere vom Entwicklungs- und Werkzeugaufwand ab. Nennen Sie uns die benötigte Stückzahl; wir besprechen die Möglichkeiten.

Fertigen Sie auch Oldtimer-Ersatzteile anderer Marken und Maschinenbauteile nach?

Privatkunden, Restaurierungsbetriebe, Werkstätten und Unternehmen können die Nachfertigung markenübergreifend anfragen. Unsere Erfahrung liegt in Porsche-4-Cam-Motoren und ihren Bauteilen. Für andere Oldtimer, Fahrzeuge, Maschinen und technische Anlagen prüfen wir die technische und wirtschaftliche Machbarkeit jeweils neu. Hilfreich sind die Bauteilbezeichnung, Fahrzeug oder Maschine, Fotos und die benötigte Stückzahl.

Welche Grenzen hat eine Nachfertigung?

Ein Muster oder 3D-Scan allein belegt noch keine Eignung für den Einsatz. Funktion, Werkstoff und Prüfanforderungen müssen geklärt sein. Lassen sich wichtige Merkmale nicht zuverlässig rekonstruieren oder steht der Aufwand nicht im Verhältnis zum Projekt, kann eine Nachfertigung ungeeignet sein. Offene Punkte besprechen wir vor einer Beauftragung.

DER ERSTE SCHRITT

Zeigen Sie uns das Teil, das Ihnen fehlt.

Für den Einstieg genügen die Bauteilbezeichnung, der Einsatzzweck und Ihre gewünschte Stückzahl. Vorhandene Fotos helfen. Weitere technische Angaben klären wir gemeinsam.

Nach Ihrer Nachricht prüfen wir die vorhandenen Angaben und klären offene technische Fragen. Anschließend stimmen wir den möglichen Fertigungsweg sowie Leistungsumfang, Preis und Termin ab. Mit der Anfrage erteilen Sie noch keinen Auftrag.

Mein Bauteil besprechen
Kurbelgehäuse aus dem Bauteilprogramm von Retro-Design 3D
Kurbelgehäuse · Bauteilabbildung aus unserem Programm
Unsere Kurbelgehäuse ansehen

NACHFERTIGUNG IN DER PRAXIS

Porsche-Motorteile: Konstruktion und CNC-Bearbeitung.

Kurbelgehäuse gehören zu unserem Programm für klassische Porsche-Motoren. An diesem Bauteil lässt sich zeigen, welche Angaben für ein Nachfertigungsprojekt wichtig sind.

Die Ausgangslage klären
Ein Kurbelgehäuse muss zum Motorprojekt passen. Motortyp, vorhandene Anbauteile und der Zustand eines vorhandenen Gehäuses bilden die Grundlage für die Abstimmung.
Die Konstruktion abstimmen
Vorhandene Bauteile, Zeichnungen und weitere Unterlagen helfen beim technischen Abgleich. Anschlüsse und Einbausituation werden für die benötigte Ausführung geprüft.
Den Fertigungszustand festlegen
Bearbeitungszustand und Lieferumfang werden für das konkrete Projekt vereinbart. So lässt sich klären, welche weiteren Arbeitsschritte und Anbauteile für den Aufbau benötigt werden.

Diese Erfahrung ist der Ausgangspunkt für weitere Nachfertigungsprojekte. Bei anderen Fahrzeugen oder Maschinen prüfen wir Funktion, Werkstoff und Fertigungsweg für das jeweilige Bauteil.

Ersatzteil nachfertigen lassen: Ihre Anfrage vorbereiten.

Für Ihre erste Nachricht müssen diese Angaben noch nicht vollständig vorliegen.

Technische Angaben zur Vorbereitung
  • Bauteilbezeichnung, Hersteller, Fahrzeug oder Maschine und Zweck des Projekts
  • Fotos, vorhandene Zeichnungen und Zustand eines Musters
  • Werkstoff, Belastung, Anschlussmaße und erforderliche Prüfungen, soweit bekannt
  • Benötigte Stückzahl, gewünschter Lieferumfang und Termin

Ob und wie eine Nachfertigung sinnvoll möglich ist, prüfen wir anhand dieser Informationen. Eine vorhandene Zeichnung oder ein Muster stellt noch keine Zusage der Fertigbarkeit dar.

Ihr nächstes Projekt

Welches Bauteil oder Motorprojekt planen Sie?

Nennen Sie uns Fahrzeug oder Anwendung, das gesuchte Bauteil und die gewünschte Stückzahl. Ein Foto oder eine vorhandene Teilenummer hilft beim Einstieg.

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